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Home Aktuelles Nicht in unserem Namen – mit Frauenpower am 8. Juli nach Hamburg zur Großdemonstration „Grenzenlose Solidarität statt G20„

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Courage - der Name soll Programm sein und das besondere Profil des Verbandes kennzeichnen: überparteilich und international, solidarisch und demokratisch – ein Zusammenschluss von Frauen jeden Alters und jeder Tätigkeit. 
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Nicht in unserem Namen – mit Frauenpower am 8. Juli nach Hamburg zur Großdemonstration „Grenzenlose Solidarität statt G20„ PDF Drucken E-Mail

Aufruf
des Frauenverbands Courage e.V.

 
Begleitet von einem Riesenpolizeiaufgebot und einem Versammlungsverbot für weite Teile der Stadt findet am 7./8. Juli in Hamburg der G20-Gipfel unter dem Vorsitz Deutschlands statt. Hier treffen sich die Staats- und Regierungschefs der EU und der 19 mächtigsten Staaten der Welt. Sie vertreten ein Wirtschafts- und Gesellschaftssystem, das für die brennenden Probleme der Mehrheit der Weltbevölkerung verantwortlich ist: Armut, Hunger, Krisen, Kriege, wachsende Ausbeutung von Mensch und Natur, die Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen, die Verschärfung der Lebens- und Arbeitsbedingungen, Abbau und Verweigerung demokratischer Rechte usw. Diese betreffen in besonderem Maße die Frauen. Frauen sind zudem weltweit konfrontiert mit Frauenfeindlichkeit, Sexismus, Angriff auf erkämpfte Frauenrechte und kämpferische Frauen, Einsatz von sexualisierter Gewalt als Kriegswaffe oder Unterdrückungsinstrument. Ausgesprochene Frauenfeinde und Reaktionäre wie der türkische faschistische Autokrat Erdogan, der indische Präsident Modi oder US-Präsident Trump stehen an der Spitze von G20-Staaten.

Diese erlauchte Versammlung handelt nicht für uns und nicht in unserem Namen! Wir lassen uns nicht für ihre Legitimation instrumentalisieren, wie es die Bundesregierung mit ihren „Dialogforen“ versucht. Dort durften unter anderem Vertreter*innen der Frauen (Women20/W20), Jugend (Yout20/Y20) und Gewerkschaften (Labour20/L20) ihre „Empfehlungen“ vorbringen. So heißt es in einer gemeinsamen Erklärung von W20 und L20:
„Wir unterstützen die Bemühungen der Staats- und Regierungschefs der G20 die Förderung der Gleichstellung der Geschlechter und rufen zu konkreten Maßnahmen auf, um die Gleichberech-tigung bei der Beschäftigung zu verbessern, die Erwerbsbeteiligung von Frauen zu erhöhen, das geschlechtsspezifische Lohngefälle zu beseitigen und Pflege- sowie häusliche Tätigkeiten gerechter zwischen Frauen und Männern aufzuteilen.“

Wie diese „Bemühungen“ aussehen erleben wir in aller Welt, wo Frauen unter miesesten Bedingungen und zu Hungerlöhnen für die Profite internationaler Konzerne schuften „dürfen“ – in Indonesien und China unter anderem auch für die Modelinie der selbst ernannten Feministin und W20-Teilnehmerin Ivanka Trump. In Deutschland ist die gestiegene Erwerbsbeteiligung von Frauen verbunden mit unzureichender öffentlicher Kinderbetreuung, der Ausweitung von Teilzeit¬arbeit, Befristungen, Minijobs und Niedriglöhnen, einer anhaltenden Lohndifferenz von 21% und einer allgemeinen Senkung des Lohnniveaus. Die Agenda 2010 und die Hartz-Gesetze halfen dab in Polen, den USA, der Türkei, Verteidigung der Errungenschaften in Rojava, …
Mit der Beteiligung an den Protesten gegen G20 reihen wir uns in diesen weltweiten Widerstand ein. Denn: Wir Frauen wollen vorwärts auf dem Weg zu unserer Befreiung und nicht zurück!

Eine gleichmäßige Verteilung der Ungerechtigkeiten und Verschlechterungen zwischen Männern und Frauen ist die Lösung der Herrschenden – nicht unsere! Die Befreiung der Frau ist untrennbar verbunden mit einer Welt ohne Ausbeutung und Unterdrückung, die nicht den Profit zum Maßstab hat, sondern das Wohlergehen der Mehrheit der Menschen. Eine solche Welt ist möglich – sie muss aber gegen das herrschende System und seine Vertreter erkämpft werden.

Das geht nur organisiert -

werdet Mitglied im Frauenverband Courage!



Aufruf zum Runterladen und Weiterverbreiten
Aufruf in A5

Informationen zur Internationalen Großdemonstration gegen G20
am 8. Juli 2017 in Hamburg

Der Auftakt ist demnach ab 11 Uhr auf dem Deichtorplatz (Nähe Hauptbahnhof). Je nach Zahl der Demoteilnehmer:innen wird sich die Menge bis zum Bahnhof und auch weit in die Amsinckstraße zurückstauen. Von dort soll es um 13 Uhr los gehen – die Willy-Brandt-Straße („Ost-West-Straße“) entlang, über die Ludwig-Erhard-Str. in die Reeperbahn, dann über Holstenstraße und Simon-von-Utrechtstraße zum Heiligengeistfeld, wo von ca. 16 – 18 Uhr die Abschlusskundgebung stattfinden soll. Die Route ist knapp 5 Kilometer lang. Über mögliche Änderungen werden wir kurzfristig informieren.

Bild der Demonstration

Auf dem offenen Treffen des Demobündnis am 10. Juni 2017 in Hamburg wurde das folgende Demobild mit breiter Zustimmung beschlossen.
Die Großdemonstration am 8.7. bildet den gemeinsamen Abschluss der Tage des Protests und Widerstands gegen den G20-Gipfel in Hamburg. Sie wird von einem Bündnis unterschiedlicher Gruppen und Organisationen getragen und bringt die Breite, die Vielfalt und die Gemeinsamkeit aller Spektren, Gruppen und Personen zum Ausdruck, die sich am G20-Protest beteiligen. Hierin liegen die Aussage und die politische Chance der Demonstration.
Wir wollen eine Demonstration, auf der sich Junge und Alte, Menschen mit und ohne Papiere, Familien, Menschen mit Handicaps usw. sicher und als Teil der gemeinsamen Bewegung für grenzenlose Solidarität fühlen können. Bei aller Unterschiedlichkeit stehen wir zusammen, gehen wir zusammen, protestieren wir zusammen.
Die Demonstration wird um 11 Uhr mit einer Auftaktkundgebung am Deichtorplatz in der Nähe des Hauptbahnhofs beginnen. Von dort läuft sie in Richtung des Tagungsorts der G20 und wird am Heiligengeistfeld in einer gemeinsamen, großen Abschlusskundgebung enden. Das Bündnis geht davon aus, dass der Abschluss auf dem Heiligengeistfeld, der gegenwärtig vom Hamburger Senat und seiner Versammlungsbehörde verweigert wird, spätestens von den Gerichten bestätigt werden wird.
Das Prinzip der Solidarität aus dem Demo-Motto gilt auch nach innen: Alle Teilnehmenden sind willkommen und mit ihren unterschiedlichen Ausdrucksformen akzeptiert. Nur rechte, rassistische und andere diskriminierende Personen und Positionen sind unerwünscht. Darüber hinaus machen wir niemandem Vorschriften über Farben, Kleidungsstücke, Fahnen oder Parolen.
Unser gemeinsames Ziel ist es, eine große, bunte und laute Demonstration durchzuführen, die gemeinsam startet und gemeinsam bei der Abschlusskundgebung ankommt. Wenn die Polizei die Demonstration behindert oder provoziert, dann halten wir zusammen und lassen uns nicht spalten. Alle beteiligten Gruppen und Spektren sind sich darüber einig, dass es sich um eine Bündnisdemonstration handelt. Wir tragen gemeinsam die politische und praktische Verantwortung für die Demonstration und für alle Teilnehmer_innen und werden unser Handeln daran ausrichten. Wenn es eine Eskalation gibt, wird sie von der Polizei ausgehen.
Die Angstmache von Polizei, Senat und Teilen der Medien weisen wir zurück: Wir wollen an diesem Tag gemeinsam mit Zehntausenden demonstrieren und unsere Ablehnung der G20 zum Ausdruck bringen – nicht mehr und nicht weniger.

Infos zum Ausdrucken

Weitere Informationen unter: www.g20-demo.de/de/start/








 

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