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Courage - der Name soll Programm sein und das besondere Profil des Verbandes kennzeichnen: überparteilich und international, solidarisch und demokratisch – ein Zusammenschluss von Frauen jeden Alters und jeder Tätigkeit. 
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Solidarität mit dem Kampf der Hebammen PDF Drucken E-Mail
Liebe Frauen des deutschen Hebammen - Verbandes,

Wir vom Frauenverband Courage möchten Euch unsere volle Solidarität für eure Deutschland-Tour aussprechen. Eure Forderungen zur notwendigen Verbesserung eurer Berufsausübung sind auch unsere Forderungen und sprechen uns aus dem Herzen. Hebammen sind Trägerinnen der Frauen- und Geburtsheilkunde und für unser Frauenleben zentral wichtig. Eure Forderungen gerade im Wahlkampf öffentlich zu machen ist genau richtig. 
„Das Leben braucht einen guten Anfang“ unter diesem Motto protestierten Hebammen im Mai dieses Jahres bereits in Balingen, gegen die völlig übersteigerte Haftpflichtversicherung, die für selbständige Hebammen existenzbedrohlich ist und gegen die zu geringe Personaldecke in den Kreisssälen. Eine wohnortnahe Gesundheitsversorgung von Schwangeren und jungen Müttern ist notwendig. Die Schließung von Entbindungsstationen und ganzen Krankenhäusern verschlechtert immer mehr die Versorgung von Müttern und Kindern.

„Erst sterben unsere Hebammen, dann sterben unsere Babys.“  Das machen wir nicht mit!

Wir vom Frauenverband Courage kämpfen gegen Privatisierung von Krankenhäusern, gegen eine Politik, in der der Profit im Mittelpunkt steht, statt der Mensch. Immer mehr beherrscht der Zwang zur Wirtschaftlichkeit den Krankenhausbetrieb. So werden immer mehr Schwangerschaften zu Risikoschwangerschaften erklärt, mit der Empfehlung einen Kaiserschnitt machen zu lassen. Das ist natürlich wesentlich lukrativer und planbarer für das Krankenhaus. Wo bleiben die Bedürfnisse von Mutter und Kind? Wir können diese Profitlogik nicht akzeptieren! Gesundheitsvorsorge und -versorgung sind elementare gesellschaftliche Aufgaben und müssen umfassend, kostenlos und menschenwürdig gewährleistet werden – von Beginn des Lebens bis ins hohe Alter!

Wir fordern eine systematische flächendeckende geburtshilfliche Versorgung ambulant und stationär, damit unseren Kindern ein guter Start ins Leben ermöglicht wird!
Wir fordern auch für die selbständigen Hebammen einen ausreichenden Lohn, damit sie weiterhin die Schwangeren und jungen Mütter betreuen und begleiten können.

Mit solidarischen Grüßen
Anke Nierstenhöfer und Ulrike Held
im Namen des Bundesvorstand Courage, 22.08.2017

Solidaritätserklärung zum Ausdrucken

Webseite des Deutschen Hebammenverbands
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