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Wir brauchen Kitaplätze! Jetzt! Demonstration "Kitakrise": Eltern und Kita-Personal fordern Krisengipfel.

Erstmals seit zehn Jahren führten Berlins Eltern eine Großdemo aus Protest gegen fehlende Kitaplätze und Personalmangel durch. So fehlen akut mehr als 1.000 Erzieher/innen und damit könnten dann 5.500 Kinder betreut werden (Paritätischer Wohlfahrtsverband Berlin).

Sie fordern bessere Arbeitsbedingungen und sofortige Gehaltserhöhung für Erzieher/innen, staatliche Bürgschaften und eine intensivere Förderung beim Neubau von Kitas, sowie öffentliche Hilfe bei der Platzsuche. Die Elterninitiative wird unterstützt vom Landeselternausschuss Kindertagesstätten sowie von der GEW. Es kamen über 3.500 Teilnehmer, „wesentlich mehr als erwartet“ (Tagesspiegel 26.5.18). Zählt man die vielen Kleinkinder und Babys dazu, waren es sicher noch weit mehr. Eine Petition gegen die Kitakrise an den Senat erbrachte bisher 70.000 Unterschriften (change.org).
Viele hatten selbstgemalte Schilder und oft war zu sehen, dass ganze Mitarbeiterteams gekommen waren und auch viele Männer, insbesondere Väter, die sich engagiert zeigten. Verzweifelt suchen Eltern nach einem Betreuungsangebot für ihr Kind. "Wenn wir bis zum Herbst keinen Kita-Platz bekommen, würde das bedeuten, dass mein Mann und ich in Teilzeitregelung bleiben müssten, und das würde einen Netto-Verlust von 1.500 Euro im Monat bedeuten", sagt eine junge Mutter. Forderungen waren von „mehr Kitaplätze für alle“ bis zu „ich kann mir keine eigenen Kinder leisten“.
Dass die verschiedenen Kitaträger versuchen, den Mangel an Plätzen durch Überziehung des Gruppenschlüssels auf dem Rücken der Erzieher/innen auszutragen statt die Qualität des Angebots zu verbessern, drückte sich in den  oft getragenen  Demoschildern aus: „Kitakrise statt Zukunft für die Kinder“. Auch das ist Ausdruck, wie wenig Wert der öffentlichen Erziehung der Kinder in unserer Gesellschaft beigemessen wird, ironisch formuliert von einem Erzieher: „Hier in Berlin sind Frau und Mann gleichberechtigt, gleichermaßen bekommen wir zu wenig Gehalt“. Hinzu kommt, dass die Gehälter der Erzieher/innen im Ostteil der Stadt immer noch nicht 100% angeglichen sind. Unglaublich!
Wir bekamen 2 Adressen und konnten 8 Courage-Zeitungen in einer guten Stunde verkaufen mit Ansprache wie „gute Erziehung alleine genügt nicht“, „toll, dass Sie sich auch in Ihrer Freizeit einsetzen für die Zukunft der Kinder“ oder „Demos alleine reichen aber leider nicht, man muss lernen, organisiert zu kämpfen“. Dabei zeigten sich manche beeindruckt, als wir erzählten, wie in unserem Frauenverband Demokratie aussieht (auch mit Hinweis auf die bevorstehende Bundesdelegiertenversammlung), dass wir bundesweit vernetzt sind und allein in Berlin drei Gruppen haben. Die beiden interessierten Frauen werden sofort eingeladen.
Cordula, Courage-Berlin

 

 

 

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