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Home Aktuelles Theoretisches Seminar zur Befreiung der Frau in Indien „In unserem Kampf haben wir die Freiheit gespürt“

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Courage - der Name soll Programm sein und das besondere Profil des Verbandes kennzeichnen: überparteilich und international, solidarisch und demokratisch – ein Zusammenschluss von Frauen jeden Alters und jeder Tätigkeit. 
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Theoretisches Seminar zur Befreiung der Frau in Indien „In unserem Kampf haben wir die Freiheit gespürt“ PDF Drucken E-Mail
so verarbeiten indische Frauen aus West-Bengalen ihren erfolgreichen und harten Kampf innerhalb der breiten Protestbewegung „Für Land, Lebensgrundlagen, Ökologie und Umweltschutz“. Geplant war mit einer 400 KV-Starkstromleitung durch Westbengalen die Lebensgrundlagen unzähliger Menschen rücksichtslos zu zerstören. Im Kampf gegen die Starkstromleitung entwickelten die Frauen so viel Selbstvertrauen und Mut, dass sie sich nicht wieder ins Haus zurückschicken ließen.

Sie durchbrachen damit eine Jahrhunderte alte kulturelle und kastenbedingte Tradition. Sie trotzten Angriffen von Schlägerbanden auf ihr Leben und das ihrer Familien und setzten durch, dass drei Aktivistinnen einen Sitz in einer parlamentarischen Vertretung erhielten.
Das ist ein Beispiel der vielfältigen Kampf- und Lebenserfahrungen von Frauen aus Indien, dem Gastgeberland des theoretischen Seminars.
Mit Frauen aus weiteren 15 Ländern verarbeiteten sie ihre Erfahrungen in den drei Tagen in Bangalore/Indien, mit den Impulsreferaten aus unterschiedlichen Blickwinkeln, mit zahlreichen Diskussionsbeiträgen.
Diese Art Seminar war für die meisten eine neue, sehr wichtige Erfahrung. Marie-Paula (Kongo) eröffnete die Tage mit einem Überblick über die Situation der Frauen auf den verschiedenen Kontinenten, deren Lebensgrundlagen durch imperialistische Mächte, durch Raub ihrer Bodenschätze, Kriege, schwerste Gewalttaten bedroht sind. „Sollen wir das alles akzeptieren? Sollen wir weiter so leben?“ Diese Frage stellte Zaman Massoudi, stellvertretende Europakoordinatorin in ihrem Redebeitrag. Nein, das akzeptieren die Weltfrauen nicht, dazu hatten sie 2016 auf der 2. Weltfrauenkonferenz dieses Seminar beschlossen. Die drei Impulsreferate waren sich im Ziel der Gleichberechtigung in einer Gesellschaft frei von Ausbeutung und Unterdrückung einig. Über den Weg dahin gab es unterschiedliche Ansichten, die kritisch und auf Augenhöhe diskutiert wurden. Für viele Anwesende ist der Marxismus-Leninismus die Grundlage und die Umsetzung der kommunistischen Freiheitsidee der Weg Ausbeutung und Unterdrückung weltweit zu beenden. Einig waren sich alle, dass die kurdische Bewegung erfolgreich gegen die Faschisten kämpft und sich besonders für Frauenrechte einsetzt. Unterschiede gab es in der Einschätzung der Jineologie, die das Patriarchat als Gegner der Frauenrevolution sieht. Kritisch wurde diskutiert, dass patriarchale Strukturen nicht gleichbedeutend sind mit Männerherrschaft, dass die doppelte Ausbeutung der Masse der Frauen und ihre besondere Unterdrückung Teil des Kapitalismus und Imperialismus sind, in dem die gesellschaftliche Ungleichheit von uns Frauen organisiert und davon profitiert wird.

Liebevoll umsorgt wurden die Teilnehmerinnen von den indischen Gastgeberinnen von AIRWO (All-Indian-Revolutionary-Womens-Organization) mit Unterstützung vieler Männer. Die Übersetzung in die unterschiedlichsten Sprachen wurde von Freunde aus Deutschland und aus Indien trotz technisch vielfältiger Schwierigkeiten erfolgreich bewältigt. Wenn man sich nicht versteht, ist Austausch schwierig, deshalb muss das gut funktionieren. Jeder Abend bot ein reichhaltiges Repertoire kultureller Highlights; jeder Seminarabschnitt wurde von einer anderen indischen Gruppe mit einem Lied begonnen.



Stimme einer Teilnehmerin aus Deutschland

Das "INTERNATIONAL THEORETICAL SEMINAR ON THE LIBERATION OF WOMEN", Bengalore, Indien, 2018.

Was für ein eindrucksvolles, ganzheitliches Erlebnis!

Frauen aus aller Welt -
so bunt in ihrer Erscheinung und
so vielfältig in den zu meisternden Voraussetzungen,
so stark und so einsatzbereit in der Bewältigung ihrer Lebenssituation und den damit auftretenden Problemen,
so offen untereinander und so zugewandt in der gegenseitigen Unterstützung und
so fröhlich und optimistisch im Singen und Tanzen!


Es wird einen Reader über das theoretische Seminar geben, der die hier nur in Kurzfassung wiedergegebene Auseinandersetzung dokumentiert – als eine Grundlage, das gelungene Projekt an vielen Orten der Welt, mit vielen Methoden, sei es regional oder über Medien fortzusetzen. Immer auf Augenhöhe, immer mit dem Ziel, die vielen Kämpfe von Frauen weltweit, die vielen Aktionen und Aktivitäten zu vereinen und die Organisiertheit für das gemeinsame Ziel der weltweit aktiven Frauenbewegung zu erhöhen.

Birgit, Ulrike und Brigitte (Bundesvorstand Courage)

Weitere Informationen sind zu finden auf der Webseite der Weltfrauenkonferenz der Basisfrauen.











 
Frauenverband Courage